Arbeitskreis Gesamtabschluss

Warum gab es diesen Arbeitskreis?

Nach der Umstellung auf das neue Haushalts- und Rechnungswesensystem stehen Sie vor der Aufgabe einen Gesamtabschluss zu erstellen. Die Jahresabschlüsse der Gemeinde sowie aller verselbstständigter Aufgabenbereiche in öffentlich-rechtlicher oder privatrechtlicher Form sind zu konsolidieren. Je größer Ihr kommunaler Konzern ist, desto aufwändiger wird der Prozess zum Gesamtabschluss sein. Ein gute Projektorganisation und eine offene Zusammenarbeit mit den Beteiligungen sind darum in allen Phasen unerlässlich. 

Was sich so leicht anhört, birgt doch in der Praxis viele Probleme. 

Ob beim gesamten Projekt oder bei einer einzelnen Maßnahmen: Oft fühlen sich die Verantwortlichen mit ihrer Aufgabe alleingelassen. Da aber alle Kommunen in NRW einen Gesamtabschluss aufstellen müssen, gibt es sicher einen Kreis, eine Stadt oder eine Gemeinde, in der sich andere Betroffene gerade mit ähnlichen Fragestellungen beschäftigen wie Sie. 

Da lag doch die Idee nahe, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen. Das Studieninstitut Westfalen-Lippe hat im Jahr 2011 einen Arbeitskreis initiiert. Die Beteiligten haben verschiedene Themen bearbeitet. Projektplanung, Softwareauswahl sowie Kapitalkonsolidierung und Wesentlichkeitsgrenzen standen ebenso auf der Agenda wie die Vereinheitlichung von Ansatz und Bewertung.

Die Teilnehmenden hoben rückblickend den Austausch und die Vernetzung als sehr positiv hervor. Zudem lieferte ein Blick in alternative Vorgehensweisen der Projektverantwortlichen verschiedener Städte wichtige Anregungen.

Derzeit ruht der Arbeitskreis.

Silke Sudmann