Fortbildung 2016 - Seminare

P40516 Restaurierung oder Austausch? Möglichkeiten und Grenzen in der Praktischen Denkmalpflege
Zielgruppe

Denkmalpflegerinnen und -pfleger, Beschäftigte der Bauämter und des Gebäudemanagements, die sich mit denkmalpflegerischen Fragen befassen, Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure

Ihr Gewinn

Ein Denkmal sollte restauriert und erhalten werden. Wie können Sie dies umsetzen im Umgang mit dem Denkmal als Ganzes und im konstruktiven, restaurativen Detail? Welche individuellen Ansätze benötigt das Denkmal - ob Fachwerkhaus, Massivhaus oder Gebäude der Nachkriegszeit, bei dem neue, moderne Materialien zum Einsatz kamen? Welche Anforderungen sind zu verallgemeinern? Welche denkmalverträglichen Lösungen bieten sich an? Welche rechtlichen Instrumentarien müssen Sie berücksichtigen?

Diese und weitere Fragen werden in diesem Seminar anhand von vielen Beispielen aus der Praxis erörtert. Die Referentin zeigt Ihnen Möglichkeiten, Grenzen und Lösungen im Umgang mit dem bauzeitlichen Bestand auf. Praxisnah wird zusammen mit Handwerkern die konkrete Umsetzung erläutert. Sie erfahren, wie wichtig es ist, dass alle an der Denkmalpflege Beteiligten, die Architekten, Handwerker und Denkmalpfleger interdisziplinär zusammenarbeiten und wie Sie - ob als Architekt oder Denkmalpfleger auch der kleineren kommunalen Denkmalbehörden - diese Zusammenarbeit gestalten können.

Im Dialog mit dem Restaurator und Handwerker, dem Zimmerer, Tischler und Maler lernen Sie an praktischen Beispielen, wie Schadensbilder beurteilt werden, welche handwerklichen Lösungen sich für den Erhalt des Denkmals anbieten, welche Lösungen reversibel sind und wann Materialien erneuert werden müssen.

Profitieren Sie von dieser Gelegenheit, sich umfassend und praxisnah zu informieren und Ihre Erfahrungen mit Praktikerinnen und Praktikern der Unteren Denkmalbehörde und aus dem Handwerk auszutauschen!

Inhalte
  • Was bedeutet der Denkmalwert für den Umgang mit einem Denkmal?
  • Ein Denkmal soll restauriert und/oder neu genutzt werden. Was können und müssen Sie berücksichtigen?
  • Zusammenspiel von denkmalrechtlichen, baurechtlichen und planungsrechtlichen Rahmenbedingungen
  • Sinnvolle und notwendige Voruntersuchungen: Bauforschung? Schadenskartierung? Bestandsdokumentation?
  • Die Bedeutung von reversiblen Maßnahmen am Denkmal
  • Schadensbild am Fachwerk: Grundlagen der Schadenserkennung und restaurative Maßnahmen
  • Materialzusammensetzung von Putzen und Anstrichen: Welches Material und welche Technik muss eingesetzt werden, um das Denkmal zu erhalten?
  • Ein bauzeitliches Fenster sollte erhalten werden?! Methoden der Restaurierung und Möglichkeiten der energetischen Nachbesserung
Hinweise Anerkannt von der Architektenkammer NRW und der Ingenieurkammer-Bau NRW
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Termin & Anmeldung Meldestichtag Ort Leitung Preis

24.11.2016, 09:00-16:00 Uhr
keine Anmeldung möglich

Münster-CoerdeMechthild Mennebröcker
Harald Schnitker
Heinrich Rieping
Guido Kramp
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