Fortbildung 2016 - Seminare

H33316 KAV NW Informationsveranstaltung zur neuen Entgeltordnung (EGO) VKA für den Bereich der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
Zielgruppe

Führungskräfte, Beschäftigte aus den Bereichen Personal und Organisation

Ihr Gewinn

Mit der Tarifeinigung in der Tarifrunde 2016 ist zwischen der VKA und den Gewerkschaften eine „Entgeltordnung zum TVöD für den Bereich der VKA“ vereinbart worden. Für das Tarifrundenergebnis besteht noch eine Erklärungsfrist bis zum 31. Mai 2016.

Nach dem erzielten Einigungsstand wird die neue Entgeltordnung zum 1. Januar 2017 in Kraft treten. Mit der sog. „neuen EGO“ sind im Vergleich zum bisherigen Eingruppierungsrecht vielfach dort Veränderungen vorgenommen worden, wo sich die tatsächlichen Anforderungen an die Tätigkeit geändert haben (z. B. Berücksichtigung der neuen Berufsbilder im Gesundheitswesen, neue Eingruppierungsregelungen für Leitungskräfte etc.).

Die im früheren Bundesangestelltentarifvertrag (BAT) für Angestellte entwickelten Grundsätze zur Eingruppierung haben durch den neu gefassten § 12 TVöD weiterhin Gültigkeit und sind durch die ständige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) gefestigt. Demzufolge sind auch künftig wesentliche Grundlagen des bisherigen Eingruppierungsrechts (auszuübende Tätigkeit, unbestimmte Rechtsbegriffe) weiterhin bedeutsam. Aufbauend auf dieser Grundlage wird in der Infoveranstaltung des KAV dargestellt, wo sich Veränderungen im Eingruppierungsrecht ergeben haben.

Weiterer wichtiger Punkt der Informationsveranstaltung wird die Frage der Art und Weise der Überleitung der vorhandenen Beschäftigten in das neue Eingruppierungsrecht sein.

Die Informationsveranstaltung gliedert sich somit insgesamt in drei Teile, wobei in einem Teil die Eingruppierungsgrundsätze, in einem zweiten Teil die wesentlichen Merkmale der neuen EGO und in einem dritten Teil Fragen des Überleitungs- und Besitzstandsrechts betrachtet werden.

 

Hinweis: Für diese Veranstaltung gewähren wir keine Rabatte.

Inhalte

Teil A   Eingruppierungsgrundsätze

  • Ausgangsziel der Tarifverhandlungen zur neuen EGO
  • Die Eingruppierungsregelung des § 22 BAT (alt) und des § 12 TVöD (neu)
  • Unbestimmte Rechtsbegriffe (gründliche Fachkenntnisse, selbstständige Leistungen etc.)
  • Bildung von Arbeitsvorgängen
  • Erläuterung von Zusammenhangstätigkeiten
  • Stellenbeschreibung/Arbeitsaufzeichnungen
  • Auszuübende Tätigkeit und 50-%-Regel
  • Direktionsrecht und entgeltgruppenwertgleiche Tätigkeiten
  • Eingruppierung laut Arbeitsvertrag
  • Tarifautomatik und Ausschlussfristen
  • Ausbildungs- und Prüfungspflicht  

Teil B  Neuerungen in der Entgeltordnung für den kommunalen öffentlichen Dienst

  • Struktur der neuen EGO (Allgemeiner Teil, spartenbezogene Teile)
  • Grundsätzliche Regelungen (Spezialitätsgrundsatz, Auffangfunktion)
  • Neudefinitionen „Hochschulbildung“ (Bachelor, Master)
  • Beibehaltung „Sonstiger“
  • Neudefinition „Anerkannte Ausbildungsberufe“
  • Untergliederung der allgemeine Tätigkeitsmerkmale
  • Neue unbestimmte Rechtsbegriffe („einfache Tätigkeiten“ etc.)
  • Ausbildungsbezug ab EG 5 sowie Öffnung der EG 4 und EG 7
  • Veränderung/Spreizung der Entgeltgruppen und neue Entgelttabelle für Pflegeberufe (sog. „P-Tabelle“)
  • Streichung bisheriger Eingruppierungsmerkmale
  • Aktualisierung/Anpassung bisheriger Eingruppierungsmerkmale
  • Verhandlungsergebnisse zu einzelnen Tätigkeitsmerkmalen, z. B. 
    • Beschäftigte in der Pflege
    • Medizinisch-technisches Personal
    • Leitungskräfte in der Pflege 

Teil C Überleitungs- und Besitzstandsrecht

  • Überleitung in die neue EGO (Zuordnungen, Antragserfordernisse etc.)
  • Regelungen zu Aufstiegen / Höhergruppierungen
  • Zulagen und Zuschläge (z. B. Psychiatriezulage)
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