Fortbildung 2017 - Seminare

O10717 Praktische Probleme bei der Bebauungsplanung
Zielgruppe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bau- und Planungsverwaltung, die Bebauungspläne selbst konzipieren und entwerfen; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die investoren- oder projektgebundene Planverfahren begleiten oder managen

Vorkenntnisse
Ihr Gewinn

Selbst wenn Sie schon viel Erfahrung haben im Bereich der Bebauungsplanung, haben Sie bestimmt immer wieder mit Konstellationen zu tun, die besonders anspruchsvoll sind und eine Herausforderung darstellen. Dieses Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, eigene planerische Fälle vorzustellen und verfahrenstechnische und inhaltlich-bauleitplanerische Lösungen zu diskutieren und zu entwickeln.

Profitieren Sie von den Erfahrungen und Hinweisen Ihrer Kolleginnen und Kollegen anderer Kommunen und des Dozenten und erörtern Sie gemeinsam von Ihnen mitgebrachte praxisbezogene Fragen, aktuelle Probleme und künftige Herausforderungen.

Unabhängig davon wird der Dozent typische und beispielhafte bauleitplanerische Problematiken zur gemeinsamen Diskussion, Strategieentwicklung und Problemlösung stellen und notwendige Theoriebausteine vermitteln.

Durch den gemeinsamen Austausch von Praxisaspekten und Strategien rund um das Thema Bebauungsplanung erweitern Sie Ihren Horizont der Planungspraxis. Erkenntnisse zu verschiedenen Herangehensweisen und Problemlösungsstrategien stärken Ihre Kreativität. Ihre Entscheidungssicherheit zu unterschiedlichsten Fragen im komplexen Tätigkeitsfeld der verbindlichen Bauleitplanung wird so „geeicht“ und optimiert.

Inhalte
  • Planungsziele und Verfahren – zu jedem Planfall der richtige Deckel?
    (Regelverfahren/vereinfachtes Verfahren/beschleunigtes Verfahren – Anwendungsvoraussetzungen, Vor- und Nachteile)
  • Planungsziele und Bebauungsplantypologie – freie Auswahl aus dem Baukasten des BauGB?
    (einfach/qualifiziert, Angebots-Plan/projektgebundener Plan/vorhabenbezogener Plan – Einsatzfelder, Stärken und Schwächen)
  • Planungsziele und Regelungsdichte – Qualitätswahrung versus Flexibililisierungwunsch
    (Komplexitätsreduzierung, Festsetzungstechnik, Begründbarkeit)
  • Planungsziele und vertragliche Flankierung – Qualitätswahrung versus Realisierungs- und Kostendruck
    (Chancen und Grenzen öffentlich-rechtlicher Vertragswerke)
  • Planungsziele und Rechtssicherheit – abwägende Begründung!
    (wichtige inhaltliche Anforderungen, Begründungs- und Abwägungsfehler)
  • Planungsziele und Beteiligung – umfassende Diskussion mit der Bürgerschaft und Politik?
    (lokale Planungskultur, Ernsthaftigkeit oder Placebo, formale Aspekte)
  • Planungsziele und Plansicherung – faktische und taktische Aspekte der Bauleitplanung
    (Instrumente, Anwendungsvoraussetzungen, Vor- und Nachteile)

Nicht im Fokus des Seminars stehen formalrechtliche Aspekte des Bebauungsplanverfahrens wie Unterschriftenregelung, Bekanntmachung, Veröffentlichung, Ausfertigung, Einsichtnahme, Fristwahrung.

Bitte mitbringen BauGB, BauNVO
Hinweise Anerkannt von der Architektenkammer NRW und der Ingenieurkammer-Bau NRW. Bringen Sie unbedingt eigene Fälle und Beispiele aus Ihrer Praxis zum Seminar mit - diese werden im Seminar besprochen!
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