Fortbildung 2017 - Seminare

J90317 Er will doch nur spielen - ordnungsrechtliche Fragen der Hundehaltung in NRW
Zielgruppe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ordnungsverwaltung

Ihr Gewinn

2015 waren rund 850.000 Hunde in NRW amtlich registriert, fast 50.000 mehr als 2014. Davon waren mehr als 500.000 große Hunde, fast 7.300 sog. gefährliche Hunde.

Kein Wunder, dass es immer wieder zu Beißvorfällen kommt. Bundesweit gibt es 30 bis 50 Tsd. Bissverletzungen pro Jahr, größtenteils verursacht durch Hunde, deren Opfer meist Kinder sind (Focus vom 02.07.2015).

Daneben gibt es auch Belästigungen durch lautes Gebell, Anspringen oder Hundekot.

In allen Fällen sind Sie im Ordnungsamt gefordert, angemessene Lösungen zu finden.

Das Seminar gibt Ihnen zunächst einen Überblick über die ordnungsbehördlichen Aspekte der Hundehaltung, den Umgang mit (vermeintlich) gefährlichen Hunden nach Beißvorfällen oder ungeeigneten Hundehaltern, bis hin zu allgemeinen Störungen durch Hunde (freies Umherlaufen, Hundekot u. Ä.). Aktuelle Rechtsentwicklungen werden dabei einbezogen. Es wird auch die Frage beleuchtet, ob und ggf. in welchen Teilbereichen in NRW seit Einführung der schärferen rechtlichen Rahmenbedingungen mehr Sicherheit erreicht wurde.

Ordnungsbehördliche Anordnungen im Zusammenhang mit Hundehaltungen stehen immer wieder auf dem gerichtlichen Prüfstand. Das Gericht wird überprüfen, ob Sie die Sachlage richtig eingeschätzt, eine tragfähige Entscheidung getroffen und Ihr Ermessen sachgerecht ausgeübt haben. In dem Seminar erfahren Sie, was Sie beachten müssen.

Ferner werden Probleme der Gefahrenbewertung thematisiert.

Sie werden auch erfahren, was Sie bei dem Erlass von Ordnungsverfügungen beachten müssen, einschließlich Anordnung der sofortigen Vollziehung und Anwendung von Zwangsmitteln.

Praxisnah werden Sie in diesem Seminar lernen, wie Sie mit den verschiedenen Facetten der rechtlichen Instrumentarien - insbesondere nach dem Landeshundegesetz - sicher umgehen können.

Inhalte
  • Entwicklung des Hunderechts in NRW
  • Überblick über das Landeshundegesetz NRW
    • Anzeige- und Erlaubnispflichten
    • Anordnungsbefugnisse
    • Ordnungswidrigkeiten
  • Kommunale Gefahrenabwehrverordnungen im Zusammenhang mit Hunden am Beispiel der Stadt Dortmund
  • Praxisprobleme, -beispiele und Rechtsprechung
Bitte mitbringen Landeshundegesetz NRW, Verwaltungsvorschriften zum Landeshundegesetz NRW, OBG NRW
Das sagen unsere Teilnehmenden
  • Super Seminarleiter
  • Guter Austausch
  • Jede gestellte Frage wurde ausführlich beantwortet
  • Gute Unterlagen (Mustervordrucke, Bußgeldaufstellung)
  • Sehr hoher Praxisbezug
Termin & Anmeldung Meldestichtag Ort Leitung Preis

20.11.2017, 09:00-16:00 Uhr
keine Anmeldung möglich

HagenJürgen Walther
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