Fortbildung 2018 - Seminare

H43118 Rechtssicheres Stellenbesetzungsverfahren im öffentlichen Dienst - der Bewerbungsverfahrensanspruch unter Beachtung der Bestenauslese
Zielgruppe

Personen, die Personalauswahlverfahren gestalten und durchführen, wie z. B. Personalreferentinnen und Personalreferenten, Beschäftigte der Personalämter, Führungskräfte aus allen Bereichen, Personalvertretungen, Gleichstellungsbeauftragte

Ihr Gewinn

Stellenbesetzungsverfahren im öffentlichen Dienst weisen viele Tücken auf. Auf der einen Seite müssen Sie sattelfest bei der Anwendung der rechtlichen Regelungen sein, andererseits sollen Sie auch eignungsdiagnostische Instrumente einsetzen. All das soll dazu dienen die beste Besetzung einer Stelle zu garantieren.

Es ist daher für Sie unumgänglich, die einschlägige Rechtsprechung und aktuelle rechtliche Tendenzen zu kennen und die sich hieraus ergebenden Auswirkungen in Ihrer täglichen Arbeit umzusetzen. Im ersten Teil dieses Seminars gibt Herr Prof. Dr. Hoffmann Ihnen hierzu nützliche, praxisrelevante Tipps und Hinweise an die Hand. Er zeigt zunächst im Detail die Verfahrensschritte eines Stellenbesetzungsverfahrens unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung auf. Gleichzeitig stellt er die Gefahren und die Folgen von Verfahrensfehlern dar. Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt hierbei auf dem internen Stellenbesetzungsverfahren.

Kernpunkt eines Auswahlverfahrens ist die Durchführung einer Bestenauslese unter den Bewerbern mittels der vorliegenden dienstlichen Beurteilungen. Allerdings müssen sich auch alle übrigen Verfahrensschritte am Leistungsgrundsatz messen lassen, der als einziger hergebrachter Grundsatz des Berufsbeamtentums im Grundgesetz in Art. 33 Abs. 2 GG ausdrücklich benannt ist. Dieser Teil des Seminars gewährt einen kompletten Überblick von der Einleitung eines Stellenbesetzungsverfahrens bis zur drohenden Konkurrentenklage unterlegener Bewerber.

In einem zweiten Teil der Veranstaltung setzen Sie sich mit der Frage auseinander: Wer ist eigentlich die am besten geeignete Persönlichkeit für die konkret zu besetzende Stelle und wie finde ich das heraus? Dazu liefern eignungsdiagnostische Verfahren wichtige und unverzichtbare Hinweise. In diesem Teil des Seminars wird Sie Herr Prof. Dr. Gourmelon über moderne eignungsdiagnostische Verfahren informieren. Sie werden erfahren, welche Chancen und Risiken sich hier ergeben. Last but not least werden Sie wissen, wie man diese Verfahren in der Personalauswahl nutzbringend anwendet.

Wenn Sie diese hochkarätig besetzte Veranstaltung besucht haben, können Sie Ihren künftigen Auswahlverfahren gelassen entgegensehen: Sie sind dann bestens vorbereitet!

 

 

Inhalte

Teil 1 - Rechtliche Rahmenbedingungen

  • Stellenbewertung
  • Anforderungsprofil
  • Gestaltung des Bewerberkreises
  • Stellenausschreibung
  • Grundsätze der Bestenauslese
  • Bewerbungsverfahrensanspruch
  • Beurteilungsverfahren
  • Auswertung von dienstlichen Beurteilungen
  • Informationsanspruch der unterlegenen Bewerber
  • Abbruch des Auswahlverfahrens
  • Konkurrentenklage
  • Schadensersatzansprüche
  • Benachteiligungen im Auswahlverfahren

Teil 2 - Psychologische Aspekte bei der Stellenbesetzung

  • Grundfragen der Eignungsdiagnostik:Wovon ist der Erfolg der Personalauswahl abhängig?
  • Anforderungsprofile psychologisch präzise fassen
  • Interviews: die richtigen Fragen stellen und aus den Antworten die richtigen Schlussfolgerungen ziehen
  • Was psychologische Tests über Bewerberinnen und Bewerber aussagen
Das sagen unsere Teilnehmenden
  • Inhaltlich umfassend, sehr kompetente Dozenten
  • sehr kurzweilig und praxisorientiert
  • viele Möglichkeiten sich einzubringen, offene Gesprächsatmosphäre
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Dauer: 2,0 Tage

07.05.2018Münster-CoerdeProf. Dr. Boris Hoffmann
Prof. Dr. Andreas Gourmelon
390,00 €
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