Fortbildung 2018 - Seminare

L82818 Die Zwangsvollstreckung titulierter Unterhaltsansprüche
Zielgruppe

Beschäftigte der Jobcenter, der Jugend-, Sozial- und Rechtsämter, die privatrechtliche Forderungen zwangsweise durchsetzen. Da wesentliche Grundlagen der Zwangsvollstreckung vermittelt werden, ist es insbesondere „Anfängerinnen und Anfänger geeignet.

Vorkenntnisse
Ihr Gewinn

Das private Vollstreckungsrecht soll dem „Gewinner“ des Erkenntnisverfahrens helfen, sein Geld tatsächlich zu bekommen. Das klingt zunächst sehr einfach, aber in der Praxis tauchen nicht selten tatsächliche und rechtliche Probleme auf, die selbst für einen erfahrenen Gläubiger eine Herausforderung sein können. Erfolgreich ist, wer einen guten Blick für die gegenläufigen Interessen von Gläubiger und Schuldner hat.

Vor dem Zwangsvollstreckungsverfahren sind erschöpfende Auskünfte bzw. Informationen für den Gläubiger unverzichtbar. Nicht zuletzt hiervon hängt der Erfolg einer ausgewählten und beantragten Vollstreckungsmaßnahme ab.

Darüber hinaus muss sich der Gläubiger auf alle Vermögenswerte - insbesondere Forderungen und Rechte, Grundstücke usw. - und die dafür vorgesehenen Vollstreckungsregelungen der Zivilprozessordnung einlassen, was spezielles Wissen und Übung voraussetzt.

Die sich hieraus ergebenden Fragen sowie die Rechtsbeziehung zwischen Gläubiger und Schuldner behandelt der Dozent in diesem Seminar ausführlich. Er stellt die Zwangsvollstreckung wegen Unterhalts in das bewegliche und unbewegliche Vermögen praxisnah und anschaulich dar, dabei behandelt er auch die amtlichen Vollstreckungsformulare.

So werden Sie praxisorientiert und kompetent auf Ihre schwierige Aufgabe vorbereitet!

Inhalte
  • Allgemeines
    • Grundlagen zum Recht der Zwangsvollstreckung (Antragsverfahren, Dauer der Zwangsvollstreckung, öffentlichrechtliche Verstrickung, Pfändungspfandrecht - Rang)
    • Überblick über die Zwangsvollstreckung wegen Geldforderungen (Unterhalt)
    • Die Zwangsvollstreckungsorgane
    • allgemeine und besondere Voraussetzungen der Zwangsvoll-streckung, Vollstreckungshindernisse, vollstreckungsbeschränkende Verträge
  • Befugnisse des Gerichtsvollziehers sowie Änderungen in der Sachaufklärung
  • Versuch einer gütlichen Erledigung der Sache
  • Vermögensauskunft des Schuldners (vormals: Eidesstattliche Versicherung)
  • Zwangsvollstreckung in Forderungen/sonstige Rechte
    • Pfändung von Arbeitseinkommen wegen Unterhaltsforderungen
  • Die amtlichen Formulare
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