Fortbildung 2018 - Seminare

H47118 Freie Mitarbeiter, arbeitnehmerähnliche Personen oder gar Beschäftigte?
Zielgruppe

Verwaltungs- und Personalleitung, Beschäftigte aus dem Bereich Personal, Mitglieder der Interessenvertretungen, z. B. Personalrat, Gleichstellung

Ihr Gewinn

Können Sie spontan sagen, ob die „freien Mitarbeiter“ in Ihrer Kommune wirklich „frei“ sind?

Seit einigen Jahren geistert der Begriff der „Scheinselbstständigkeit“ wie ein Schreckgespenst durch die Arbeitswelt. Anknüpfungspunkt sind hierfür vor allem sozialversicherungsrechtliche Fragen. Doch die Abgrenzung hat auch eine arbeitsrechtliche Dimension. Denn der TVöD, aber auch viele andere arbeitsrechtliche Gesetze finden nur auf Arbeitsverhältnisse Anwendung.

Seit 2017 existiert mit § 611a BGB zwar endlich eine Definition des Arbeitsvertrages. Die praktischen Probleme bei der Abgrenzung zwischen freien Mitarbeitern, arbeitnehmerähnlichen Personen und Beschäftigten sind dadurch jedoch nicht beseitigt worden.

Die Weichen stellen Sie dabei schon bei der Vertragsgestaltung. Aber auch während des laufenden Vertragsverhältnisses sollten Sie die maßgeblichen Kriterien und aktuelle Rechtsprechung stets vor Augen haben. Gehen Sie hier keine Risiken ein!

Die Dozentin vermittelt Ihnen praxisorientiertes Wissen. Sie zeigt Ihnen, wie Sie Verträge korrekt gestalten, wie Sie hier vorgehen müssen und auch was dies alles für die konkrete Umsetzung im Alltag bedeutet.

Sie gestaltet das Seminar abwechslungsreich mit Lehrgesprächen, zahlreichen Fallbeispielen, Erfahrungsaustausch und Diskussion. Eine umfangreiche Seminarunterlage mit Checklisten, aktueller Rechtsprechung und zahlreichen praktischen Tipps rundet das Seminar ab.

 

Inhalte
  • Aktuelle arbeitsrechtliche Abgrenzung des freien Mitarbeiters von Beschäftigten und arbeitnehmerähnlichen Personen
  • Wichtige Vertragsaspekte des "Freier-Mitarbeiter-Vertrags"
    • Weisungsabhängigkeit
    • Fremdbestimmung
    • Persönliche Abhängigkeit
    • Organisatorische Eingliederung
    • Zeitlich und örtlich funktional zulässige Bindungen in der Beschäftigung
  • Die (abweichende) „tatsächliche Durchführung“ des Vertrages
  • Das Verhältnis von Vertragsvereinbarung und „tatsächlicher Durchführung“
  • Aktuelle Rechtsprechung zu verschiedenen Berufsfeldern
  • Rechtsfolgen und praktische Konsequenzen
  • Besonderheiten im Sozialversicherungs- und Steuerrecht
  • Statusfeststellungsverfahren
Termin & Anmeldung Meldestichtag Ort Leitung Preis

25.06.2018, 09:00-16:00 Uhr
keine Anmeldung möglich

Münster-CoerdeProf. Dr. Binke Hamdan
Meldestichtag:
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