Fortbildung 2016 - Seminare

P02916 Spielhalle, Wettbüro und Co. - eine städtebauliche Bedrohung für die Innenstadt?
Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte der kommunalen Bauaufsichtsbehörden und Ordnungsbehörden, Architektinnen und Architekten, Ingenieurinnen und Ingenieure

Ihr Gewinn

Beschäftigte man sich bislang mit Spielhallen, so ging es meistens um die Lage und die Größe dieser Vergnügungsstätten am Rande der Stadt. In der jüngeren Zeit drängen nun neue Arten von Vergnügungsstätten zurück in die Innenstädte. Wettbüros, Wettannahmestellen oder Sportsbars beherrschen in vielen Innenstädten bereits das Stadtbild. Neben den üblichen Trading-down-Effekten können auch weitere soziale Probleme auftreten.

Doch was ist zu tun? Wie kann diese Entwicklung gestoppt werden? Neue Rechtsprechung, die Baunutzungsverordnung oder der Staatsvertrag geben den kommunalen Behörden häufig keine eindeutige Entscheidungsmöglichkeit vor. Es ist daher insbesondere zu klären, wer für was und wie zuständig ist und wie man richtig auf die Rechtsvertreter der Vergnügungsstättenbetreiber reagiert.

In diesem Seminar vermittelt Ihnen der Referent die rechtlichen Grundlagen in diesem Bereich und gibt Ihnen darüber hinaus Handlungsstrategien für den Alltag an die Hand. Sie haben ferner die Gelegenheit, sich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Kommunen und aus unterschiedlichen Fachrichtungen auszutauschen und Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren.

Inhalte
  • Bedeutung der Innenstädte
  • Begriffsbestimmungen
  • Rechtliche Beurteilung nach der BauNVO
  • Staatsvertrag
  • Zuständigkeiten
  • Aktuelle Rechtsprechung
  • Handlungsstrategien
  • Erläuterung an Fallbeispielen

 

Bitte mitbringen BauNVO, Gesetz zur Ausführung des Glücksspielstaatsvertrages
Hinweise Anerkannt von der Architektenkammer NRW und der Ingenieurkammer-Bau NRW
Termin & Anmeldung Meldestichtag Ort Leitung Preis

15.11.2016, 09:00-16:00 Uhr
keine Anmeldung möglich

HagenManfred Müser
Meldestichtag:
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