Drei Personen stehen im Freien vor einer Steinmauer und einer Treppe. Die Person in der Mitte hält ein grünes Buch in der Hand. Alle sind leger gekleidet und lächeln in die Kamera. Rechts sind Grünpflanzen und Blumen zu sehen.

BHKG-Novelle: Resiliente kommunale Stäbe für außergewöhnliche Ereignisse als proaktive Krisenmanager

Die Landesregierung hat 2025 eine Novelle des Gesetzes über den Brandschutz, die Hilfeleistung, und den Katastrophenschutz (BHKG) auf den Weg gebracht.

Die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sind verpflichtet, künftig flächendeckend Stäbe für außergewöhnliche Ereignisse einzuführen, dies begrüßt auch der Städte- und Gemeindebund als sachgerecht.

Denn Krisen wie die COVID-19 Pandemie und die Starkregenereignisse von 2021 zeigen: Verwaltungsstäbe sind in Krisen unverzichtbare Führungsinstrumente, um die behördliche Arbeit in Ausnahmesituationen wirkungsvoll zu koordinieren. Sie müssen strukturell, prozessual und materiell sinnvoll aufgestellt sowie gut geschult und vorbereitet sein. Zudem sollte Wissen über Ressourcen und Möglichkeiten anderer Player im Katastrophenschutz präsent und nutzbar sein.

Unsere Katastrophenschutzexperten Herr Peuker (Leiter des kommunalen Krisenstabs der Stadt Detmold) und Herr Koch (Koordinator Krisenmanagement und SAE bei der Stadt Detmold) vermitteln in ihrem aktuellen Seminar, wie die Teilnehmenden innovative Instrumente implementieren, damit die Stäbe ihre Verwaltungsfunktionen aufrechterhalten und zugleich als proaktive Krisenmanager fungieren können.

Zu unserem Angebot

Die Detmolder Katastrophenschutzexpertise fließt in das bundesweite Forschungsprojekt „ReVersy“ (Stärkung der Resilienz von Verwaltungsstäben durch ganzheitliche Systemmodule) ein. In diesem Forschungsprojekt entwickelt die Akkon Hochschule gemeinsam mit Forschungs- und Praxis-Partnern innovative Konzepte, um Krisenstäbe resilienter zu machen. „Ich freue mich, dass wir damit einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer Instrumente leisten, die bundesweit Stäbe dazu befähigen, ihre Verwaltungsfunktionen in Ausnahmesituationen aufrechtzuerhalten“, so Michael Peuker.

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Bildquelle: Stadt Detmold

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Studieninstitut Westfalen-Lippe
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