Mit der Tarifrunde 2025 wurden die arbeitszeitrechtlichen Rahmenbedingungen im kommunalen Rettungsdienst neu gestaltet. Die Änderungen werfen zahlreiche Praxisfragen auf, insbesondere zur Zukunft der 24-Stunden-Dienste und zur rechtssicheren Bewertung von Vollarbeits- und Bereitschaftszeiten.
Die aktuellen Änderungen des TVöD schaffen neue Voraussetzungen für die Gestaltung längerer Dienste und stellen zugleich höhere Anforderungen an Arbeitszeitbewertung, Gesundheitsschutz und Dienstplanung.
Das Seminar vermittelt einen fundierten Überblick über die neuen tariflichen Regelungen des TVöD und deren Zusammenspiel mit dem Arbeitszeitgesetz sowie den europarechtlichen Vorgaben. Im Mittelpunkt stehen die Voraussetzungen für die Zulässigkeit von 24-Stunden-Diensten und die Frage, welche Bedeutung der Unterscheidung zwischen Vollarbeitszeit und Bereitschaftszeit zukommt. Dabei wird auch der aktuellen Diskussion nachgegangen, ob innerhalb eines 24-Stunden-Dienstes tatsächlich nicht mehr als neun Stunden Vollarbeitszeit geleistet werden dürfen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Prognose der Vollarbeitszeit als zentralem Instrument zur Bewertung von Rettungsdienstschichten und zur rechtssicheren Gestaltung von Dienstplänen.
Nach Besuch des Seminars kennen Sie die neuen tariflichen und gesetzlichen Anforderungen an Arbeitszeitmodelle im Rettungsdienst. Sie können Vollarbeitszeit und Bereitschaftszeit rechtssicher unterscheiden, die Voraussetzungen für 24-Stunden-Dienste beurteilen und die Auswirkungen der neuen Vorgaben auf die praktische Dienstplanung und Arbeitszeitgestaltung bewerten.
Mit Besuch dieses Seminars erhalten Sie die Möglichkeit sich für drei Monate kostenlos für das Produkt eGov Personal bei Wolters Kluwer zu registrieren. Den Link zu dieser Plattform erhalten Sie mit der Zusage zum Seminar.