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Fortbildung 2020

R02120

Straßenbau als Wunschkonzert?! - Neue Wege der Anliegerbeteiligung

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte, Ingenieurinnen und Ingenieure sowie Technikerinnen und Techniker aus den Bereichen Straßenbau und Straßensanierung; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Straßenbaubeiträge erheben; Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Ingenieurbüros; Ratsmitglieder

Ihr Gewinn

Sie führen Anliegerversammlungen für Straßenbaumaßnahmen durch und fragen sich jedes Mal, warum die Anliegerinnen und Anlieger all Ihre Pläne ablehnen? Zu aufwändig, zu teuer und warum soll man überhaupt Straßenbaubeiträge bezahlen - das sind häufig die Argumente, die von betroffenen Bürgerinnen und Bürgern vorgebracht werden.

Manche Veranstaltung, in der Straßenbauprojekte vorgestellt werden, droht daher zu entgleiten. Sie haben sich viel Mühe gemacht und sind keinen Schritt weiter gekommen! Die Kommunikation mit den Anliegern ist dann häufig gestört. Die Verwaltungsspitze und die Ratsgremien sind ungehalten, dass die Verwaltung nicht in der Lage ist, die politischen Beschlüsse umzusetzen, und scheuen Entscheidungen gegen die Betroffenen. Als Folge verzögern sich Baumaßnahmen oder scheitern gar. Wenn Maßnahmen trotzdem umgesetzt werden, gibt es häufig Streitereien bei der Bauausführung. Die Veranlagung von Straßenbaubeiträgen endet dann nicht selten im Klageverfahren.

Das muss nicht sein! Gestalten Sie Ihre Anliegerversammlung so, dass die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an konstruktiv beteiligt werden. Sorgen Sie mit einer neuen Verfahrensweise für eine entspannte Planung, die möglichst von allen Beteiligten getragen wird, für eine stressfreie Ausführung und eine Beitragsabrechnung ohne Widerspruchs- und Klageverfahren.

Trotz landesweiter Proteste hat das Land NRW entschieden, an der Beitragspflicht festzuhalten, die Ausgestaltung zur Entlastung der Pflichtigen aber neu zu formulieren. Inzwischen liegt ein erster Entwurf zur Änderung des KAG NRW vor, der u. a. vorsieht, dass die Kommunen verpflichtet werden, künftig vor einer Straßenbaumaßnahme eine Anliegerversammlung durchzuführen.

Erfahren Sie, wie Sie konstruktiv mit dieser Thematik umgehen, und lernen Sie auch eine praktische Präsentationshilfe kennen, die vom Referenten selbst erfolgreich eingesetzt wird und die auch bei der Entstehung des Entwurfes zur Änderung des KAG NRW „Pate“ gestanden hat.

Sie können von den Erfahrungen des Referenten profitieren und so Ihre Versammlungen zukünftig effektiv und konfliktfrei gestalten!

Inhalte

  • Spannungsfeld zwischen den technischen Richtlinien im Straßenbau und dem Beitragsrecht
  • Notwendige vorbereitende Beratungen und Entscheidungen in den Ratsgremien
  • Anliegerversammlungen für Straßensanierungen oder Straßenendausbau durchführen
    • Ziel der Veranstaltung
    • Zeitpunkt
    • Planung und Vorbereitung
    • Teilnehmendenkreis
    • Notwendige Vorinformationen der Anliegerinnen und Anlieger
    • Wie bringt man den Anliegerinnen und Anliegern bei, wie sich die Gemeinde die Straßenbaumaßnahme vorstellt?
  • Präsentation – Vorstellung einer neuartigen Präsentationshilfe

Das sagen unsere Teilnehmenden

  • Bezug zur Praxis war hervorragend
  • Hat den Kern des Themas getroffen
  • Gute Anwendbarkeit für die Praxis

Termine und Anmeldung

20.03.2020, 09:00-13:00 Uhr

keine Anmeldung möglich

Meldestichtag

 

Ort

Münster-Coerde

Leitung

Karl-Heinz Saße 

Preis


Meldestichtag

09.10.2020

Ort

Hagen

Leitung

Karl-Heinz Saße 

Preis

105,00 €

Termin unpassend? Keine Anmeldung möglich? Tragen Sie sich in unsere Interessentenliste ein!